Fallstudienbearbeitung
Was ist eine Fallstudie?
Im Rahmen einer Fallstudie bearbeiten die Lernenden eine reale oder realitätsnahe Entscheidungssituation aus der Praxis. Dabei gehen sie in mehreren Schritten vor (s. Abb.): Sie informieren sich über die Situation, suchen nach Lösungsmöglichkeiten und diskutieren diese. Anschließend entscheiden sie sich für eine Alternative, begründen diese und vergleichen ihre Lösungen mit der Entscheidung, die in der Realität getroffen wurde (Kaiser/Kaminski, 1999).

Abb.: Phasen der Fallstudienbearbeitung
(Quelle: eigene Darstellung in Anlehnung an Kaiser/Kaminski, 1999)
Ziel der Fallstudienbearbeitung im Projekt "Fallstudienverbund" ist es, Studierende als potenziellen Führungskräftenachwuchs, insb. bezüglich der Entscheidungskompetenz zu qualifizieren und eine Identifikation und Bindung der zukünftigen Absolventen/-innen zu den regionalen Unternehmen herzustellen. Inhaltlich beschreiben die Fallstudien Managementsituationen, die ein Problem in einer Organsiation darstellen. Die Fallstudien verlangen von den Studierenden, sich in die Position des Entscheidungsträgers hineinzuversetzen.
Verschiedenen Fallstudienarten können unterschieden werden. Im Mittelpunkt der hier angewandten sog. Case-Problem-Method stehen die Erarbeitung von Lösungsvarianten sowie die ausführliche Diskussion der getroffenen Entscheidung.
Kaiser, F.-H. & Kaminski, H. (1999). Methodik des Ökonomieunterrichts - Grundlagen eines handlungsorientierten Lernkonzepts mit Beispielen (3. Auflage). Bad Heilbrunn/Obb.: Klinkhardt.








